SAMPO – Wir brechen das Eis. Eine Veranstaltungsreihe, die Generationen verbindet.

Unser Motto: „Wir lernen dazu, egal wie alt wir sind.“

Die Generation „nichtgrau“ (50+ bis Mitte 60) ist die „Elterngeneration“ der jungen Berufstätigen und steht selbst noch im Arbeitsleben. Oft ein Grund für jüngere Generationen, sich abzugrenzen, um eigene, neue Wege zu gehen.
Doch auch die „Nichtgrauen“ entwickeln sich weiter. Sinnausrichtung ist ihre Motivation für die Gestaltung der dritten Lebensphase. Sie stehen mitten im Leben und setzen sich als Pioniere für ein neues Generationenverständnis ein. Herkömmliche Altersbilder haben sich längst gewandelt.

Die „Mitte“ kann für das Verbindende stehen und für den Brückenschlag zwischen allen Altersgruppen, kann aber auch „zwischen den Stühlen sitzen“, bedeuten. Die Eventreihe SAMPO sucht das Gespräch, setzt Impulse und inspiriert zu offenem Austausch. Wie lassen sich Sichtweisen aus unterschiedlichen Generationen produktiv miteinander verbinden? Worauf kommt es an, um voneinander zu lernen und Zukunft miteinander zu gestalten?

SAMPO wendet sich an alle neugierigen Generationen.

nächster Termin SAMPO: 02.Dezember 2021 um 18.00 Uhr!!! Infos folgen

Die erste Veranstaltung fand am
Dienstag, den 12. Oktober 2021 um 18.00 Uhr in der Casalunga statt.

Podiums-Talk:
Vier Personen aus der nichtgrauen Generation und vier junge Menschen teilen ihre Lebenserfahrung und ihre Perspektiven.

Anmeldung:
Wir laden alle Personen, die an diesem Abend teilnehmen wollen ein, uns eine kurze Mail an: verein(at)nichtgrau.net mit dem Betreff: „SAMPO“ zu schicken.
Der Eintritt ist frei!

Die Besucherzahl ist mit 40 Personen limitiert

Für den Abend gelten die zu diesem Zeitpunkt aktuellen Corona Regelungen.

 

Unsere Gäste der Generation „nichtgrau“ waren:

Sabine Haagbereitet der Kunst den Weg.
Generaldirektorin des KHM

„Man fürchtet sich vor den falschen Dingen. Ich konnte mich weiterentwickeln, kam in eine Vorbildrolle, die ich gerne an junge Frauen weitergebe. Du musst die Dinge nicht alleine schaffen. Ich kann mir überlegen, wofür ich noch einmal die Leidenschaft aufbringen werde, wofür ich brenne, wofür sich ein volles Engagement lohnt. Ich möchte zeigen, was Kunst im Leben der Menschen bedeutet und bewirkt. Wie Kunst das Leben bereichert und welchen Beitrag sie zur Veränderung der Gesellschaft leisten kann. Um weiterhin in einer funktionierenden Gesellschaft leben zu können, wünsche ich mir, dass die Menschen aufeinander schauen und einander vertrauen, Verantwortung übernehmen, erkennen, wann es Zeit ist, sich einzubringen.“

Herbert Habersackversteht, den Weg zu weisen.
Mediziner, Filmregisseur, Journalist, Autor, Dozent und nun: Psychotherapeut

„Es geht im Leben nicht um Leistungen, sondern um Beziehungen. Ich will mich produktiv erleben und möchte das, was ich lernen durfte, weitergeben – ohne belehrend zu sein. Beruflich habe ich mich einmal mehr wieder „neu erfunden“. Diese Freude am Beruf möchte ich noch länger erleben und weitergeben. Irgendwie fühle ich mich als „molekularer Weltverbesserer.“

Karin Mayerversüßt das Leben.
Publizistin und Politikwissenschaftlerin, Zuckerbäckermeisterin

„Mein Motto: Immer neugierig sein! Ich bin schon gespannt, was ich als Nächstes mache. In meinem Brief ans Christkind steht: Gebt unseren Kindern und der Jugend eine gute Ausbildung, in der ihre Stärken und Talente gefördert werden. Forciert vernetztes Lernen und die Rücksichtnahme in der Gesellschaft. Vom Ende meiner Tätigkeiten kann trotz meiner Pensionierung keine Rede sein. Mein Wissen und meinen Mut an Menschen weiterzugeben, die ebenfalls in späteren Jahren einen neuen Weg einschlagen, ist mir ein Anliegen.“

Georg Schöppl – denkt in Generationen
Vorstandsmitglied der Österreichischen Bundesforste

„Mich treiben schon seit Längerem zwei „Ns“ um: Nachhaltigkeit und Neugier. Nachhaltigkeit bedeutet für mich, dass man etwas mit Substanz und Bestand schafft. Bei den Bundesforsten geht es für mich vorrangig um ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Neugier bedeutet für mich “lernen” – gerade auch von jungen Menschen. Neugier, Offenheit für Neues, bedeutet für mich eine Horizonterweiterung, das Erkennen von Chancen aber auch Veränderungsnotwendigkeiten. Diesen Lernhunger will ich mir bewahren.“

... und das waren ihre jungen Gesprächspartner

Carla Brandstetter, 25
Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision und Yogalehrerin

Lebensmotto: “Schritt für Schritt Richtung Zukunft und dem Prozess vertrauen”

Felix Dennhardt, 25
Künstler und Kurator

Lebensmotto: „Träumen

Hemma Pertl, 24

Germanistin und Organisationstalent

Lebensmotto: „Neugier, Freude am Entdecken und Interesse an Neuem sind für mich die Grundlage für ein erfülltes Leben und eine gute (Aus-)Bildung.“

Lukas Häckel, 27
arbeitet bei Accenture und ist passionierter Reisender und Hobbyfußballer

Lebensmotto: „Jeder Tag kann unvergesslich werden“

Die Zielsetzungen von SAMPO

Die Eventreihe SAMPO steht für

  • Sensibilisierung der Generationen füreinander
  • Gemeinsamkeiten erkennen und Trennendes auflösen
  • Plattform für den Generationen-Austausch
  • Netzwerk-Aufbau an der Schnittstelle zwischen den Generationen
  • Voneinander Lernen und dabei zeitgemäße Altersbilder entwickeln
  • Generationsübergreifende Erfolgsgeschichten zugänglich machen
  • Veränderungsimpulse für zukunftsweisende Fragestellungen setzen und Umsetzungstransfer anregen

Themenwelten, bereits an Bord

  • Miteinander in der Berufs- und Arbeitswelt
  • Gesundheit, Ernährung, Umwelt
  • Kunst und Kultur
  • Lebenswelten und soziale Verantwortung
  • Demokratie und Bildungschancen

SAMPO wird gestaltet und organisiert von:

Mag. Andrea Casapicola und Mag. Brigitte Lendl

Projektleitung: Mag. Gabriele Schuster-Klackl

Moderation: Mag. Claudia Piribauer

Wissenschaftliche Beratung: Gabriele Piskaty, MA – Generationenmanagerin

SAMPO ist eine Veranstaltungsreihe des Vereins nichtgrau.

Die Sampo ist ein finnischer Eisbrecher, 1960 bis Anfang der 1990er Jahre stand sie im behördlichen Dienst in der nördlichen Ostsee. Heute ist die Sampo weltweit einer der wenigen Eisbrecher, die Passagiere aufnehmen. Ausgehend vom Hafen Kemi macht sie meist kurze Eisfahrten vor der lappländischen Küste.

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