Willkommen
in der „nichtgrauen“ Welt der Farben!

„nichtgrau“ verknüpft Farben mit Ideen, die in sich die Hoffnung auf eine vielfarbige und lebenswerte Welt tragen. Pigmente sind Stoffe aus der Natur, die alle Farbigkeit unserer Wahrnehmung ausmachen – an Intensität und Reinheit unübertroffen.

Jeder Monat steht im Zeichen einer speziellen Farbe, eines Pigments im Kontext mit einem besonderen Menschen, seinen Visionen, Talenten und seiner Leidenschaft. Entdecken Sie auf nichtgrau.net die bunte Welt einer „Generation mitten im Leben“.

Wenn Sie an den vielfältigen Aktivitäten und dem „nichtgrauen“ Programm interessiert sind, können Sie sich hier über den Verein informieren und auch als Förderer anmelden:

Letzter Generationendialog SAMPO

Am 1. Dezember 2022 findet der sechste und letzte Generationendialog SAMPO zum Thema Gesundheit statt.

Weitere Details finden Sie unter SAMPO Aktuell

Wir freuen uns auf Sie!
Andrea Casapicola und Brigitte Lendl

„Die Natur existiert nicht an der Oberfläche, sie geht in die Tiefe.
Die Farben sind der Ausdruck dieser Tiefe an der Oberfläche. Sie steigen aus den Wurzeln der Welt auf. Sie sind ihr Leben, das Leben der Ideen.“

Paul Cézanne
* 19. Januar 1839; † 22. Oktober 1906 in Aix-en-Provence

Sanftes MOOSGRÜN – Waldesruhe im November.

MOOSGRÜN

Georg Schöppl treiben schon immer zwei „Ns“ um: Nachhaltigkeit und Neugier. Er sagt: „Nachhaltigkeit bedeutet für mich, dass man etwas mit Substanz und Bestand schafft. Bei den Bundesforsten geht es für mich um ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Ich arbeite dabei mit, unsere Wälder so gestalten, dass sie dem Klimawandel standhalten. Wirtschaftlich gehen wir einen Weg der Diversifizierung, um als Unternehmen langfristig stabile Gewinne zu erwirtschaften. Unser Unternehmen soll kein “One-Hit-Wonder” sondern ein Evergreen bleiben.“

Zum Thema Neugier meint Georg: „Ich interessiere mich für so viel, dass die Tage oft zu kurz werden. Neugier bedeutet für mich ,lernen’ – gerade auch von jungen Menschen. Als wahrscheinlich letzte Generation der „Digital Immigrants“ staune ich zum Beispiel immer wieder, was „Digital Natives“ mir alles beibringen können. Neugier und Offenheit für Neues bedeuten für mich Horizonterweiterung, das Erkennen von Chancen und Veränderungsnotwendigkeiten. Diesen Lernhunger will ich mir bewahren.“

Georg Schöppl wuchs in Weng in Oberösterreich auf einem Bauernhof mit Geschichte (laut örtlichem Kirchenbuch reicht die Chronik bis ins 15. Jahrhundert) auf. Wie es auf Innviertler Höfen Brauch ist, erbte der ältere Bruder den Hof und Georg zog in die weite Welt. Zunächst absolvierte er in Salzburg das Jusstudium. Danach bewarb er sich erfolgreich für ein Master-Programm an der Johns Hopkins Universität – ein Jahr in Bologna und das zweite in Washington D.C. Das enge Miteinander von vielen Nationalitäten – in Washington bewohnte er mit Student*innen aus sechs verschiedenen Nationen ein Haus – prägte ihn sehr, allen voran sein Interesse an anderen Kulturen und die Begeisterung für ein vereintes, friedliches Europa. Neben dem Studium arbeitete er in Washington bei einem Umweltinstitut und bei der NASDAQ.

Der berufliche Weg führte über viele Stationen, die immer einen Konnex zu seinen landwirtschaftlichen Wurzeln hatten. 2007 kam Georg bei seinem Wunscharbeitgeber an – bei den österreichischen Bundesforsten. Hier kann Georg nun seine Vision von der Fusion aus Ökologie und Ökonomie vorantreiben, denn ohne Ökologie gibt es keinen langfristigen ökonomischen Erfolg – und ohne beides keine soziale Gerechtigkeit.

In seiner Freizeit ist Georg Schöppl viel in Bewegung, am liebsten in der Natur. In den letzten Jahren hat er seine Liebe zu den Kampfkünsten wiederentdeckt, ganz besonders zu Karate, Boxen und Taiji-Zen. Von dort kommt auch „Shu Ha Ri“. Es beschreibt die unterschiedlichen Lernstufen und heißt im sportlichen Kontext so viel wie Erlernen – Üben – in einer ganz persönlichen, eigenen Form weiterentwickeln. Alle Kampfkünste haben eine harte und eine weiche Seite. Taiji Zen ist eine weiche Form und bedeutet wörtlich übersetzt „Meditation in Bewegung“. Richtig betrieben sind es Sportarten, die Körper und Geist stärken, nervöse Energie in ruhige Kraft transformieren und so Gesundheit und Glück bringen – so der Meister Jet Li.

Wenn Georg gefragt wird, was sein Wunsch für die Welt ist, antwortet er: „Ich wünsche mir den Spirit von 1989 zurück. Als die Berliner Mauer fiel, saßen wir im Studentenheim ganz gebannt vor dem Fernseher und spürten, dass gerade Geschichte passiert. Wir waren damals sicher: jetzt wird alles demokratischer und besser. Diesen Optimismus wünsche ich mir zurück. Und in diesem Spirit hoffe ich, dass wir Nachhaltigkeit, eine bessere Umwelt, soziale Gerechtigkeit und Frieden erreichen.“

Man muss sich beeilen, wenn man etwas sehen will, alles verschwindet.

Paul Cézanne

Der Akkordeonist Bogdan Laketic spielte am 16. März 2022 ein Konzert im Salon nichtgrau. Hier eine Kostprobe seines Könnens.

Weitere Salon-Highlights zum Nachsehen finden Sie im Menü unter SALON > SALON RETROSPEKTIV

Am 2. Dezember fand in der Casalunga der zweite SAMPO Generationen-Dialog als Livestream statt. Die Aufzeichnung können Sie hier auf nichtgrau.net nachsehen. Details zum Thema und den Gesprächspartnern finden Sie im SAMPO-Archiv.

26 Lebensgeschichten im Buch

Im Jänner 2019 begaben wir uns auf die Reise, im Oktober 2020 ist das Buch erschienen. Viele positive Rückmeldungen haben wir bereits erhalten.

Und es geht weiter mit dem Thema „nichtgrau“ – in unseren diversen Vereinsaktivitäten und im Rahmen unseres bald startenden Salons.

Das Buch nichtgrau – Eine Generation mitten im Leben.“ ist im gut sortierten Buchhandel oder direkt beim Czernin-Verlag erhältlich.

Klicken Sie und sehen Sie Porträts von beeindruckenden Frauen und interessanten Männern.
2021 startet der „Salon nichtgrau” in der „Casalunga“ – Informationen zum geplanten Programm finden Sie hier...
Der gemeinnützige Verein „nichtgrau“ fördert Kunst und Kultur.