Salon – Aktuell

Hommage an Alfred J. Noll

22. Oktober 2026 19h00 in der Casalunga

(Einlass und Welcome drink ab 18h30) 
Mittersteig 15/ Stg.4/ Top1
1040 Wien

Alfred J. Noll ist am 16. März verstorben und hinterläßt eine große Lücke.
An diesem Abend gedenken wir seiner.
Wir werden ihn in den Raum holen – mit seinen Texten, mit der Musik, die er liebte, mit Personen, die er sehr schätzte.
Andrea Casapicola und Ernst A. Grandits lesen aus seinen Texten. Maria Kasznia spielt am Flügel.

 

Abendbegleitung: Brigitte Lendl

Eintrittspreis: € 48,–

ermäßigter Eintritt für Förderer: € 28,–

Alle Preise verstehen sich inklusive Sektempfang mit
Hors d’oeuvre, Konzert/Performance und Künstlergespräch sowie anschließendem mehrgängigen Buffett – inklusive Getränken.

ANMELDUNG unter:
verein@nichtgrau.net Kennwort SALON

Nach Bestätigung der Anmeldung ersuchen wir um Überweisung auf unser Konto: nichtgrau-Verein zur Förderung von Kunst und Kultur
Erste Bank IBAN: AT14 2011 1843 2221 6700 
BIC: GIBAATWWXXX

Sobald das Geld auf dem Konto eingelangt ist, ist Ihr Platz garantiert. Eintrittskarten werden keine verschickt oder vergeben. Abendkassa gibt es nur für Restplätze.

Für bereits gekaufte Tickets wird keine Rückerstattung vonseiten des Veranstalters geleistet, außer die Veranstaltung wird komplett abgesagt

Foto: Reinhard Öhner

Alfred J. Noll war Anwalt und Verfassungsexperte. Einer der „Untypischen“ – er blickte weit über die Grenzen seiner Aktendeckel hinaus.

Er war Schriftsteller und Herausgeber, beschäftigte sich mit Staatstheoretikern – von Hobbes über Locke bis Montesquieu,  erforschte, wie das Recht entstanden ist, wie es sozusagen „in die Welt kam“. Wie hat es sich entwickelt? Wie soll sich das Recht weiterentwickeln, um die Welt zu einer Aufgeklärten zu machen?
 
Alfred beschäftigte sich mit Musik und Kunst, spielte Gitarre und malte konkret.
Und er hatte großes Interesse an Fragen zu Gesellschaft: Wie funktioniert unsere Gesellschaft? Wie formen Gesetze die Gesellschaft? Was ist das Verhältnis Individuum – Staat? Was bedeutet Demokratie? Wie wird diese – beruhend auf der österreichischen Verfassung – in unserem Land gelebt?
 
Und das, was an seiner Person am meisten beeindruckte: er konnte komplexe Zusammenhänge fundiert und verständlich erklären. 
Ernst A. Grandits_C.Stadler_Bawag
Foto: C.Stadler_Bawag

Ernst A. Grandits studierte an der Filmakademie Wien und arbeitet seit 1975 beim ORF. In Deutschland ist er vor allem bekannt durch seine Moderationen in der Sendung Kulturzeit des Senders 3sat, seine Dokumentationen und die Moderation der Verleihung des alljährlichen Ingeborg-Bachmann-Preises in Klagenfurt in den Jahren 1997 bis 2007. Von 2005 bis 2007 moderierte Ernst A. Grandits ebenfalls die „Literarische Talk-Runde“ bei den von Bernhard M. Baron initiierten Weidener Literaturtagen. Grandits berichtete unter anderem über die Belagerung Sarajevos, die er vor Ort miterlebte.  Zudem führte er Regie bei zahlreichen Shows des Medienkünstlers André Heller.
Am 23. Dezember 2016 moderierte Ernst A. Grandits seine letzte Ausgabe der Kulturzeit, als Moderator folgte ihm Peter Schneeberger nach.
2018–2023 gestaltete E. A. Grandits für ORF III die Reihe Österreich Privat

Maria Porträt klein
Foto:Pawel Alars

Maria Kasznia, Pianistin

in Polen geboren, ist seit früher Kindheit mit der Musik verbunden. Sie erhält ihren ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren in Wien. 1991 wird sie in die Vorbereitungsklasse von Prof. Imola Joó im Rahmen eines außerordentlichen Studiums für besonders talentierte Kinder und Jugendliche an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien aufgenommen. Viele Jahre des Studiums in verschiedenen Städten bei hochrangigen Professoren folgen und werden mit Auszeichnungen prämiert. Maria spielt zahlreiche Konzerte vor allem in Österreich, Polen, Ungarn und Italien. 2008 debütierte sie in der Philharmonie Bydgoszcz mit dem vierten Klavierkonzert von Ludwig v. Beethoven.

Sie spricht 6 Sprachen: deutsch, polnisch, italienisch, englisch, französisch und spanisch. Derzeit lebt sie in Florenz und absolviert ein Masterstudium für Illustration.

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit bei der MA7 Kulturinitiativen im Rahmen des Projekts kulturelle Bildung in Wien Wieden.

SALON-ABENDE
in der Casalunga: 

Ein künstlerisch-kulinarisches Gesamterlebnis

Das besondere an den Salonabenden in der Casalunga ist zunächst der kleine, ganz exklusive Rahmen, der einen sehr  persönlichen Kontakt mit den Künstlerinnen und Künstlern und somit auch einen ganz außergewöhnlichen Kunstgenuss ermöglicht. Den Abschluss des Abends bildet ein von den Gastgeberinnen selbst liebevoll zubereitetes Buffet, abgestimmt auf das jeweilige Thema – eine wunderbare Möglichkeit für individuelle Gespräche in gemütlicher Atmosphäre.

Ein breitgefächertes Angebot –
denn wer Kunst liebt, schätzt sie auf allen Ebenen
 

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