Salon-Highlights zum Nachsehen

All that Jazz and Dance
Thomas Marek, Monika Herzig, Gina Schwarz

Durch das kraftvolle Spiel von Monika Herzig am Piano und Gina Schwarz am Double Bass in Kombination mit Thomas Mareks tänzerischen Improvisationen und Rhythmen an den Drums entstand am 25. September 2025 in der Casalunga ein intensives Konzerterlebnis, das von der Kommunikation der Musiker untereinander und ihrem Zusammenspiel auf der Bühne lebte. 

Potpourri „All that Jazz and Dance“

How insensitive (Antônio Carlos Jobim, Norman Gimbel, Vinicius de Moraes)

I mean you (Thelonius Monk)

Thomas Marek (*1972) ist ein österreichischer Jazz-Stepptänzer, Schlagzeuger und Choreograf, der als eine führende Persönlichkeit im modernen Stepptanz in Europa anerkannt ist. Er studierte bei Legenden wie Brenda Bufalino und kreierte 1994 seine erste Tap-Show. 1999 Umzug nach Hamburg, Produktionen u.A. im Kampnagel-Theater. Seit 2020 konzentriert er sich darauf, die Interaktion von Stepptanz und Drums zu perfektionieren. In Theaterproduktionen, Konzerten, Jam-Sessions und Workshops: Thomas Marek steppt wie ein Schlagzeuger und spielt Schlagzeug wie ein Stepptänzer. 2024 nahm er ein Debüt-Trio-Album auf, das Stepp als perkussives Instrument einbezieht. Tief verwurzelt im Jazz erkundet Thomas Marek die Möglichkeiten von Klang, Phrasierung, Berührung und Ton, erweitert die Grenzen des Stepptanzes, während er mit seinen Ursprüngen verbunden bleibt.

Seit frühester Kindheit Musikerin promovierte Monika Herzig an der Indiana University mit Elements of Jazz Piano Pedagogy und lehrte dann an der Fakultät. Die Fusionband BeebleBrox von Monika und ihrem Mann Peter Kienle brachte sechs Alben heraus, war Vorgruppe von Santana, Yes, Sting, oder Power of Tower. Das Monika Herzig Acoustic Project veröffentlichte seit 2000 sechs Alben. Seit 2014 etablierte sich ihr Projekt Sheroes mit Musikerinnen wie Reut Regev, Lakecia Benjamin, Jamie Baum, Leni Stern u.a. international. Sie ist die Autorin von David Baker – A Legacy in Music und Experiencing Chick Corea. Seit drei Jahren ist sie Professor of Artistic Research und Vizerektorin an der JAM Music Lab University. 

Die in Wien lebende Jazzbassistin und Komponistin Gina Schwarz studierte Jazz-Bass und Akkordeon in Wien, Jazz-Bass Performance am Berklee College of Music in Boston und Bass Popularmusik an der mdw, wo sie seit 2011 unterrichtet. Sie ist in unterschiedlichsten nationalen und internationalen Projekten sowie auf zahlreichen Produktionen zu hören – auch als Bandleaderin. 2007 erhielt sie den Hans Koller Preis. 2022 wird sie für den AmadeusAustrianMusicAward in der Sparte Jazz nominiert, in der Kategorie World Music für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und 2023 für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik in GRENZGÄNGE. 

Wir bedanken uns herzlich bei Vento-Film
für die Bereitstellung des Steinway-Flügels aus dem Jahr 1917.

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